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 Zitate  zum 6. Kapitel: Die menschliche Arbeit

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Die soziale Funktion der Arbeit



(265) "Der Christ ist nicht nur zur Arbeit aufgerufen, um sich sein Brot zu verdienen, sondern auch, um für den Nächsten zu sorgen, der ärmer ist als er und dem er nach dem Gebot des Herrn zu essen, zu trinken, Kleidung, Obdach, Pflege und Gesellschaft gewähren soll (vgl. Mt 25,35 -36)“
 
 

Die Arbeit ist für den Menschen da


 
(258.2) "Das Gedenken und die Erfahrung des Sabbats bilden ein Bollwerk gegen eine freiwillige oder erzwungene Versklavung durch die Arbeit  und gegen jegliche Form der heimlichen oder offenen Ausbeutung.“
 
 

Arbeit ist keine Ware


 
(271) "Die Subjektivität verleiht der Arbeit die ihr eigene Würde, die es verbietet, sie als bloße Ware oder als unpersönlichen Bestandteil des Produktionsprozesses zu betrachten. Unabhängig davon, ob ihr objektiver Wert eher groß oder eher klein ist, ist die Arbeit wesentlicher Ausdruck der Person. Jede Form des Materialismus und des Ökonomismus, die versuchen würde, den Arbeiter als reines Produktionswerkzeug, als bloße Arbeitskraft, als einen ausschließlich materiellen Wert zu betrachten, würde dem Wesen der Arbeit seine vornehmste und zutiefst menschliche Zielsetzung rauben.“
 
 

Pflicht zu arbeiten


 
(274) "Der Mensch muss arbeiten, zum einen, weil der Schöpfer es ihm aufgetragen hat, und zum anderen, um auf die Notwendigkeit des Erhalts und die Entfaltung seiner eigenen Menschlichkeit zu reagieren. Die Arbeit stellt sich als moralische Verpflichtung gegenüber dem Nächsten dar, also an erster Stelle gegenüber der eigenen Familie, aber auch gegenüber der Gesellschaft, der man angehört, der Nation, deren Sohn oder Tochter man ist, der gesamten Menschheitsfamilie, deren Mitglied man ist: Wir sind Erben der Arbeit von Generationen und zugleich Gestalter der Zukunft für all die Menschen, die nach uns leben werden.“
 

 

Globalisierung zu gestalten

 


 
(317) "Angesichts der eindrucksvollen ‚res novae’ der Arbeitswelt warnt die Kirche insbesondere vor der irrtümlichen Ansicht, die gegenwärtigen Veränderungen vollzögen sich in deterministischer Weise. Der entscheidende Faktor und der ‚Schiedsrichter’ dieser komplexen Phase des Wandels ist noch immer der Mensch. … Er kann und muss die gegenwärtigen Innovationen und Umstrukturierungen kreativ und verantwortungsbewusst so gestalten, dass sie zum Wachstum der Person, der Familie, der Gesellschaft und der gesamten Menschheitsfamilie beitragen.“
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