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 Zitate  zum 5. Kapitel: Die Familie, Lebenszelle der Gesellschaft

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Eheliche Liebe – Grundlage der Familie


 
(211) "Die Familie, die aus der im Ehebund zwischen Mann und Frau gestifteten innigen Gemeinschaft des Lebens un d der Liebe erwächst, besitzt eine nur ihr eigene und ursprüngliche soziale Dimension, weil sie der erste Schauplatz zwischenmenschlicher Beziehungen, die ‚Grund- und Lebenszelle der Gesellschaft’ ist.“
 
 

Familie in ihrer zentralen Bedeutung


 
(214.2) "Kein Gesellschaftsmodell, das dem Wohl der Menschen dienen will, kann über die zentrale Bedeutung und die zentrale Verantwortung der Familie hinwegsehen. Gesellschaft und Staat haben im ‚Gegenteil die Verpflichtung, sich in ihren Beziehungen zur Familie an das Subsidiaritätsprinzip zu halten. Aufgrund dieses Prinzips dürfen die öffentlichen Autoritäten der Familie jene Aufgaben, die sie gut allein oder im freien Verband mit anderen Familien erfüllen kann, nicht entziehen; andererseits haben dieselben Autoritäten die Pflicht, die Familie zu unterstützen, indem sie ihr alle Hilfsmittel zur Verfügung stellen, die sie benötigt, um ihre Verantwortung in angemessener Weise wahrzunehmen.“
 
 

Familie im Wandel


 
(216) "Trotz der zahlreichen Änderungen, die (die Familie) im Lauf der Jahrhunderte in den verschiedenen Kulturen, Gesellschaftsstrukturen und Geisteshaltungen erfahren hat, gibt es in allen Kulturkreisen einsicheres Gespür für die Würde des Ehebundes, auch wenn dies nicht überall mit derselben Deutlichkeit zutage tritt.“
 
 

Familienlohn und Eigentum


 
(250) "Um dieses Verhältnis zwischen Familie und Arbeit zu bewahren, muss der Familienlohn, das heißt ein Lohn, der ausreicht, um der Familie ein menschenwürdiges Dasein zu ermöglichen, berücksichtig und geschützt werden. Dieser Lohn muss die Bildung von Ersparnissen ermöglichen, die den Erwerb von Eigentum erlauben und damit Freiheit garantieren: Das Recht auf Eigentum ist eng mit der Existenz von Familien verbunden, die sich auch dank ihrer Ersparnisse und der Bildung von Familieneigentum vor der Bedürftigkeit schützen können.“
 
 

Anerkennung der Pflegearbeit

 
 
(251) "Die Pflegearbeit, angefangen bei der mütterlichen Pflege, stellt, gerade weil sie dem Dienst an der Lebensqualität gewidmet und auf diesen ausgerichtet ist, eine Tätigkeit dar, die in hervorragender Weise persönlich und persönlichkeitsbildend ist. Sie muss sozial entsprechend anerkannt und aufgewertet werden, womöglich durch eine wirtschaftliche Vergütung ähnlich derjenigen, die auch für andere Arbeiten geleistet wird.“
 
 

Familienpolitische Maßnahmen


 
(254) "Wenn die zivilen Einrichtungen und der Staat den Vorrang der Familie vor jeder anderen Gemeinschaft und vor der Realität des Staates selbst anerkennen, hat dies die Überwindung rein individualistischer Betrachtungsweisen sowie die Akzeptanz der familiären Dimension als einer im Hinblick auf die Person unverzichtbaren kulturellen und politischen Perspektive zur Folge…. Diese Sichtweise ermöglicht die Ausarbeitung normativer Kriterien für eine angemessene Lösung der verschiedenen gesellschaftlichen Probleme, da die Personen nicht nur einzeln betrachtet werden dürfen, sondern auch in ihrer Beziehung zu den Kernfamilien zu sehen sind, denen sie angehören und deren besondere Werte und Ansprüche berücksichtigt werden müssen.“
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