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 Zitate  zum 3. Kapitel: Die menschliche Person und ihre Rechte

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Person zwischen Individualität und System


 

(125) "Die Person kann niemals ausschließlich als absolute, von sich selbst und auf sich selbst gegründete Individualität gedacht werden, die in ihren charakteristischen Eigenschaften von niemand anderem abhängig ist als von sich selbst. Und ebenso wenig kann sie als bloße Zelle eines Organismus gedacht werden, der allenfalls eine dienende Aufgabe innerhalb eines Systems zukommt.“

 
 
 

Dimensionen des Menschseins


 
(126,2) "Die Soziallehre befasst sich mit dem Geheimnis des Menschen in seinen unterschiedlichen Dimensionen, dem man sich ‚in der vollen Wahrheit seiner Existenz, seines persönlichen und zugleich gemeinschaftsbezogenen und sozialen Seins’ und mit besonderer Aufmerksamkeit nähern muss, um zu einer möglichst genauen Wertung zu gelangen.“


 

Verantwortete Freiheit


 
(135) "Die Würde des Menschen verlangt, dass er in bewusster und freier Wahl handle, das heißt personal, von innen her bewegt und geführt und nicht unter blindem, inneren Drang oder unter bloßem äußerem Zwang.“
 

Erkärung der Menschenrechte, ein Meilenstein


 
(152) "Das kirchliche Lehramt hat es nicht versäumt, die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen am 10. Dezember 1948  positiv zu bewerten, die von Johannes Paul II. als ‚wahrer Meilenstein auf dem Weg des moralischen Fortschritts der Menschheit’ bezeichnet worden ist.“

Menschenrechte
Kluft zwischen Buchstabe und Geist


 
(158.1) "Der feierlichen Proklamation der Menschenrecht widerspricht die schmerzliche Realität ihrer Verletzung durch Kriege und jede Art von Gewalt, in erster Linie Völkermorde und Massendeportationen, die sich fast überall ausbreitenden neuen Formen der Sklaverei wie Menschenhandel, Rekrutierung von Kindersoldaten, Ausbeutung der Arbeiter, illegaler Drogenhandel, Prostitution. ‚Auch in Ländern mit demokratischer Regierungsform werden diese Rechte nicht immer voll respektiert’.“

 

Menschenrechte,
universal, unverletzlich, unveräußerlich


 

(153.2) "Die letzte Quelle der Menschenrechte liegt nicht im reinen Willen der Menschen, nicht in der Wirklichkeit des Staates, nicht in den öffentlichen Gewalten, sondern im Menschen selbst und in Gott, seinem Schöpfer.
Diese Rechte sind universal, unverletzlich und unveräußerlich.
 
>>> Universal, weil sie unabhängig von Ort, Zeit oder Subjekt ausnahmslos in allen Menschen vorhanden sind.
 
>>> Unverletzlich insofern, als sie ‚aus der Würde und dem Wert erwachsen, die der menschlichen Person innewohnen’ und weil ‚es müßig wäre, die Rechte zu verkünden und nicht gleichzeitig alles zu tun, um den ihnen gebührenden Respekt von Seiten aller überall und gegenüber jedem zu gewährleisten’.
 
>>> Unveräußerlich insofern, als ‚niemand irgendeinen seiner Mitmenschen dieser Rechte rechtmäßig berauben darf; denn das würde bedeuten, seiner Natur Gewalt anzutun’.“
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