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 Zitate  zum 2. Kapitel: Die menschliche Person und ihre Rechte

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Evangelium und Soziallehre gehören zusammen


(67) "Die Verkündigung und Verbreitung der Soziallehre gehört wesentlich zum Sendungsauftrag der Glaubensverkündigung der Kirche; sie gehört zur christlichen Botschaft, weil sie deren konkrete Auswirkungen für das Leben in der Gesellschaft vor Augen stellt und damit die tägliche Arbeit und den mit ihr verbundenen Kampf für die Gerechtigkeit in das Zeugnis für Christus, den Erlöser, mit einbezieht.“ (CA5)

Soziallehre richtet sich an alle Bereiche der Gesellschaft


(70.2 ) "Auf das Geschenk des Heils soll der Mensch … mit seinem ganzen Leben und allen Beziehungen, die es prägen, reagieren…  Deshalb ist die Soziallehre für die Kirche kein Privileg… und auch keine Einmischung: Es ist ihr Recht, den sozialen Bereich zu evangelisieren, das heißt, dem befreienden Wort des Evangeliums in der vielschichtigen Welt der Produktion, der Arbeit, des Unternehmertums, der Finanzen, des Handels, der Politik, der Rechtsprechung, der Kultur und der sozialen Kommunikation, in der der Mensch lebt, Gehör zu verschaffen.“


Soziallehre sucht den Plan Gottes zu deuten

(74 )"Die Soziallehre basiert im wesentlichen auf der biblischen Offenbarung und der Überlieferung der Kirche. Aus dieser Quelle … schöpft sie die Inspiration und das Licht, um die menschliche Erfahrung und die Geschichte zu begreifen, zu beurteilen und zu lenken. Vor und über allem steht der Plan Gottes im Hinblick auf die Schöpfung und insbesondere im Hinblick auf das Leben und das Schicksal des Menschen…“
 

Soziallehre im Dialog mit den Wissenschaften

 

(76 )"Um in verschiedenen und sich ständig verändernden sozialen, wirtschaftlichen und politischen Bereichen die eine Wahrheit über den Menschen besser zur Geltung zu bringen, tritt diese Lehre mit den verschiedenen Disziplinen, die sich mit dem Menschen befassen, in einen Dialog ein und integriert ihre Beiträge.“

Soziallehre entsteht in Beteiligung

 


(79) "Die gesamte kirchliche Gemeinschaft – Priester, Ordensleute und Laien – ist je nach ihren unterschiedlichen Aufgaben, Charismen und Diensten an der Entstehung der Soziallehre beteiligt.“

 

Soziallehre in Sorge um den Menschen


(104) "Die Ausarbeitung und Verkündigung der Soziallehre war und ist nicht theoretisch, sondern seelsorgerisch motiviert, weil die Kirche sich mit den Auswirkungen der sozialen Veränderungen auf die einzelnen Menschen, auf die große Zahl der Männer und Frauen und auf deren Würde befassen muss.“

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