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Zitate  zum 10. Kapitel: Die Umwelt bewahren

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Der Mensch ist auf den natürlichen Lebensraum verwiesen


 
(452) "Die Beziehung des Menschen zur Welt ist ein wesentlicher Bestandteil der menschlichen Identität.“
 
 

Macht und Wissen brauchen Verantwortung

(457) "Je mehr die Macht der Menschen wächst, desto mehr weitet sich ihre Verantwortung, sowohl die der einzelnen wie die der Gemeinschaft". ...
"Vor diesem Hintergrund hat das Lehramt mehrfach betont, dass die Katholische Kirche sich dem Fortschritt in keiner Weise
entgegenstellt, sondern ‚die Wissenschaft und die Technologie’ sogar als ‚ ein großartiges Produkt gottgeschenkter Kreativität’ betrachtet, ‚weil sie uns mit einzigartigen Möglichkeiten ausgestatten haben, aus denen wir alle dankbar Nutzen ziehen’.“
 
 

Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur ist bedroht

(461.2) "Der Aspekt der Erschließung und Ausbeutung der Ressourcen ist alles beherrschend und verdrängend geworden. Heute ist es so weit gekommen, dass die Bewohnbarkeit der Umwelt selbst bedroht ist: die Umwelt als ‚Ressource’ läuft Gefahr, die Umwelt als ‚Wohnstätte’ zu bedrohen. Auf Grund der gewaltigen Mittel zur Veränderung,
die uns die technologische Zivilisation bietet, scheint es bisweilen, dass das Gleichgewicht Mensch-Umwelt einen kritischen Punkt erreicht hat.“

 

 

Technologie im Dienst zukünftiger Lebensmöglichkeiten

(465) "Technologie, die verschmutzt, kann auch reinigen! Produktion, die anhäuft, kann auch gerecht verteilen! Dies kann nur unter der Voraussetzung geschehen, dass die Ethik der Achtung vor dem Leben und der Würde des Menschen für die Rechte der gegenwärtigen und der kommenden Generationen von Menschen obsiegt.“

Entscheidung in Situationen der Unsicherheit


 
(469) "Die Autoritäten, die dazu aufgerufen sind, angesichts von Gefahren für Gesundheit und Umwelt Entscheidungen zu treffen, haben es zuweilen mit Situationen zu tun, in denen die verfügbaren wissenschaftlichen Informationen widersprüchlich oder nicht ausreichend sind: Dann kann eine Einschätzung von Vorteil sein, die sich nach dem ‚Prinzip der Vorsicht’ richtet. Dieses Prinzip ist keine Regel, die man einfach anwendet, sondern eine Orientierung für Situationen der Unsicherheit. Es ist Ausdruck der Notwendigkeit, vorläufige Entscheidungen zu treffen, die aufgrund eventueller neuer Erkenntnisse auch modifiziert werden können.“
 
 

Der Markt kann die Umwelt nicht schützen

(470.2) "Eine Wirtschaft, die die Umwelt respektiert, wird nicht ausschließlich das Ziel der Gewinnmaximierung verfolgen, denn der Umweltschutz kann nicht nur auf der Grundlage einer finanziellen Kostennutzenrechnung gewährleistet werden.
Die Umwelt ist eines jener Güter, die die Mechanismen des Markts nicht in der angemessenen Form schätzen oder fördern können. Alle und vor allem die entwickelten Länder müssen es als ihre dringende Verpflichtung erkennen, die Art und Weise des Gebrauchs der natürlichen Güter zu überdenken.“
 

 

Verantwortung in Fragen der Biotechnologie


 
(473) "Die christliche Sicht der Schöpfung beinhaltet ein positives Urteil hinsichtlich der Zulässigkeit menschlicher Eingriffe in die Natur einschließlich der anderen Lebewesen und gleichzeitig einen nachdrücklichen Appell an das Verantwortungsgefühl.“
 
 

Neue  Lebensstile gefordert

(486) "Die schwerwiegenden ökologischen Probleme erfordern eine wirkungsvolle Mentalitätsänderung, die zur Entwicklung von Lebensstilen führt, ‚in denen die Suche nach dem Wahren, Schönen und Guten und die Verbundenheit mit den anderen für ein gemeinsames Wachstum jene Elemente sind, die die Entscheidung für Konsum, Sparen und Investitionen bestimmen....

Man sollte sich nicht nur im Hinblick auf die verheerenden Folgen, die sich aus en Umweltschäden ergeben, mit der ökologischen Frage auseinandersetzen: sie sollte vor allem von einer starken Motivation zu einer authentischen, weltweit geübten Solidarität getragen sein.“
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