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Initiativen  


7

. Kapitel: Das Wirtschaftsleben


Förderpreis "Christliche Sozialethik"


Das
Sozialinstitut Kommende Dortmund u
nd die Bank für Kirche und Caritas zeichneten 2010 Unternehmen aus, die nachhaltig erfolgreich wirtschaften - Unternehmensstrategien mit ethisch anspruchsvollen und wirtschaftlich erfolgreichen Konzepten.
 
Der Verein der Freunde und Förderer der Kommende Dortmund, Sozialinstitut des Erzbistums Paderborn, schreibt für das Jahr 2012 einen Förderpreis Christliche Sozialethik aus.
 
Der Preis wird für eine wissenschaftliche Arbeit, die ein gesellschaftliches Thema aus christlich-sozialethischer Perspektive behandelt, ausgeschrieben. Die Arbeit muss für eine Publikation – auch in einer Fachzeitschrift – geeignet und sollte nicht älter als zwei Jahre sein.
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P. Jakob Gapp Preis


"Bischof Manfred Scheuer hat auf die Anregung der Katholischen ArbeitnehmerInnen-Bewegung den
Pater Jakob Gapp-Preis
gestiftet. Dieser Anerkennungspreis wird an Tiroler Betriebe vergeben, in denen das permanente Bemühen der Betriebsleitung und der Mitarbeiter/Innen besteht, die Ziele und Kriterien der Katholischen Soziallehre sowie des ökumenischen Sozialwortes zu erfüllen.
Der P. Jakob Gapp-Preis ist ein ideeller Anerkennungspreis, der finanziell nicht dotiert ist.
 
Richtlinien für die Bewertung durch das Vergabekollegium bilden die Schriften der Katholischen Soziallehre und des ökumenischen Sozialwortes der christlichen Kirchen."
Der Jakob Gapp-Preis 2012
ist bereits ausgeschrieben. Betriebe mit sozialem Klima werden gefragt, und es wird einen weiteren Preis zur Förderung des Dialogs geben.

 
 

WIEGe


Ein Beispiel für die Förderung des Dialoges zwischen Kirche und Wirtschaft ist der Studien- und Forschungsschwerpunkt
Wirtschaft-Ethik-Gesellschaft
(WiEGe) der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz. Die Arbeitsgruppe besteht aus fünf Wissenschafterinnen und Wissenschaftern unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr.
Ferdinand Reisinger
.

 
Die
Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung Oberösterreich
haben wiederholt ihr Interesse an Fragen der Wirtschaftsethik sowie die Bedeutung eines wissenschaftlichen Gesprächsforums für die Darlegung und Klärung von Positionen der Kirche wie der Ökonomie betont. Die Unterstützung seitens der Wirtschaft sowie des Landes Oberösterreich ermöglichte nun eine Ausweitung des Projektes in Forschung und Lehre.

 
 

WER_Preis


 
Der &dbquo;WER-Preis“ ist ausgeschrieben für die Förderung des Dialogs zwischen Wirtschaft, Ethik und Religion.  Er beruht auf einer Initiative der Industriellenvereinigung und wird in Kooperation mit der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz vergeben. Er fördert wissenschaftliche Arbeiten, die sich mit dem Verhältnis der Wirtschaft zu Ethik, Theologie, Religion oder Kirchen befassen. Der Preis ist eng mit der Person von Pater Johannes Schasching SJ und seiner Forderung verbunden, &dbquo;sachgerecht, menschengerecht und gesellschaftsgerecht zu wirtschaften“.

(Quelle und weitere Informationen:
Diözese Innsbruck
)

 
 
 
 

Investieren in die Kraft der Natur

 

Als langfristiges, ethisch motiviertes Investment sieht das Stift Admont seine Direktbeteiligung an einem gemeinsam mit der oekostrom AG errichteten Kleinwasserkraftwerk. Das derart investierte Geld leistet einen unmittelbaren Beitrag zur Energiewende sowie zur Schaffung von Arbeitsplätzen vor Ort.
 
Österreichs Klöster und Stifte verstehen sich seit langem auf die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen: Forst- und Fischereibetriebe, Sägewerke und Brauereien zeugen von dieser klösterlichen Tradition. Jüngeren Datums sind Investitionen in die Energieversorgung.
Das Benediktinerstift Admont gehört historisch zu den Pionieren der Elektrifizierung in der Steiermark. Aus dem Jahre 1911 datiert das älteste stiftseigene Kleinwasserkraftwerk, das Teile von Admont und Umgebung seit fast hundert Jahren mit sauberem Strom versorgt. Acht Kraftwerke zählen mittlerweile die Stiftsbetriebe Admont - sechs Kleinwasserkraftwerke und zwei Biomassekraftwerke.
 
Die beiden Blockheizkraftwerke versorgen das Stift und umliegende Abnehmer mit Fernwärme. Ein Fünftel dieser Energie wird auch zur Stromproduktion genutzt. Der Rohstoff Holz stammt ausschließlich aus den stiftseigenen Forstbetrieben. In den kommenden Jahren will man bis zu fünf zusätzliche Flusskraftwerke an der Enns installieren und das Produktionspotenzial damit mehr als verdoppeln.
Das jüngste Kleinwasserkraftwerk nahm im Februar dieses Jahres seinen Betrieb auf: Das Kraftwerk Triebentalbach ist ein Ausleitungskraftwerk. Das Bachbett bleibt vom Kraftwerksbau weitgehend unberührt. Für die Stromerzeugung wird ein Teil des Wassers in ein Druckrohr von einem Meter Durchmesser umgeleitet und mit einem Gefälle von 128 Metern talabwärts in eine Turbine und dann wieder in den Bach zurückgeleitet. Für die Errichtung und den Betrieb des Kraftwerks ist das Stift Admont eine strategische Kooperation mit der oekostrom AG eingegangen. Gemeinsam wurde eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung gegründet. Die produzierte Strommenge entspricht dem Jahresverbrauch von 2.300 österreichischen Durchschnittshaushalten und wird an die oekostrom AG geliefert. Investitionskosten: 5,3 Mio.€ Euro€. Erwartete Amortisation: nach 20 Jahren Laufzeit - ein langfristiges Investment.
 
"Die glaubwürdige ökologische Ausrichtung der oekostrom AG und deren Know how waren für uns entscheidend warum wir das Kraftwerk Triebentalbach gemeinsam realisiert haben", resümiert Admonts Wirtschaftsdirektor DI Helmut Neuner. Außerdem sei die oekostrom AG eine breit aufgestellte Publikumsgesellschaft, über die sich auch die Bevölkerung an Öko-Kraftwerken beteiligen könne. Das wiederum steigert die regionale Akzeptanz von Projekten. Kooperiert wird auch im Bereich des Stromvertriebs: so etwa bietet die ENVESTA in einer regionalen Vertriebspartnerschaft mit der oekostrom AG ihren Stromkunden auch den Umstieg auf oekostrom(r) an.
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Zitate des Kapitels  

biblische Zitate

ökumenische Zitate

7. Kapitel

andere Religionen

Reflexionen

Audio-,  Videothek, Dokumente

Verschiedene Preise: Katholische Soziallehre, Christliche Sozialethik und Wirtschaft
Praxisbeispiel: Stift Admont,

Investieren in die Kraft der Natur

Deutsche Welle
Anders Wirtschaften, Teil 1: Regionalwert AG | Made in Germany   (2009)
 
Teil 2: Thomas Rau
Teil 3: Neue Produkte
Teil 4: Enorm Verlag>
Teil 5: Ethische Finanzprodukt
Teil 6: Anthroposophisch Wirtschaften
(Deutsche Welle, Youtube)
Brot für die Welt
Kleines Geld, große Wirkung - was können Mikrokredite bewirken?
(Quelle: Youtube, 8.10.2010)

Andere Preise
 

Preise zur
Förderung der   Katholische Soziallehre
und
Solidaritätspreise

 
 
 
  
AMOS-Preis für Zivilcourage
der Evangelischen Vereinigung in Württemberg
 
 
Wissenschaftspreis des Deutschen Caritasverbandes e.V. (Deutschland)
Marke im Aufstieg!
 
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