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Initiativen  


9

. Kapitel: Die internationale Gemeinschaft

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"Welt in Balance ­with­an­Eco-Social­Market­Economy"
Global­Marshall­Plan und Organisationen, die daran arbeiten


Von den Milleniumszielen zum Global Marshall Plan


 
Im Mai 2003 trafen einander VertreterInne von Wissenschaft, Politik, Kommunikationsmedien, Kultur und Organisationen für die Entwicklungszusammenarbeit, um Maßnahmen gegen die immer stärker bedrohte Entwicklung der Menschheit zu ergreifen: Eine Verwirklichung der von der UNO verabschiedeten Entwicklungsziele muss mit der Schaffung öko-sozialer Rahmenbedingungen für eine globalisierte Wirtschaft einhergehen.
 
Hier wurde die Idee eines globalen Marshall-Planes für eine weltweite öko- soziale Marktwirtschaft geboren. Diese Initiative gewann enorm an Dynamik und erfreut sich inzwischen der Unterstützung von 50 Organisationen der Zivilgesellschaft und bedeutender Persönlichkeiten.

 
Der Global Marshall Plan richtet sich nach fünf Hauptzielen:
 
>> Die UN-Millenniumsziele durchzusetzen,
>> die jährlich notwendigen 100 Mrd. US$ aufzubringen,
>> Fairness auf dem  Finanzmarkt zu fordern,
>> einen weltweiten Ökosozialen Marktwirtschaft allmählich aufzubauen,
>> Korruption bekämpfen und Mittel basisorientiert verwenden.


 

Die UN- Millenniumsziele


 
Rund 150 Staats- und Regierungschefs sind vom 6.  8. September2000 am Sitz der Vereinten Nationen in New York zusammengekommen, um die wichtigsten Herausforderungen der Vereinten Nationen in den kommenden Jahrzehnten zu erörtern und die Rolle der Weltorganisation im 21. Jahrhundert festzulegen.
 
Zu den vordringlichsten Problemen unserer Zeit, auf die das bisher größte Treffen von Staatsoberhäuptern und Regierungschefs in der Geschichte einging, gehörten die Fragen, wie Milliarden Menschen aus bitterster Armut befreit, wie die Friedenseinsätze der Vereinten Nationen verbessert und wie globale Umweltprobleme wirksamer angegangen werden können.

 
 

Die bis dato größten Zusammenkunft von Staats- und Regierungschefs


 
Bei der 55. Generalversammlung der Vereinigten Nationen am  8. September 2000 in new York  verabschiedeten 189 Mitgliedstaaten einen Katalog verpflichtender Maßnahmen, um Armut zu bekämpfen und somit einer bedrohenden Entwicklung weltweit entgegenzutreten.
 
Achtung der menschlichen Würde, Gleichberechtigung, Demokratie, ökologische Nachhaltigkeit und Frieden sind die Ecksteien, auf denen eine nachhaltige Entwicklung aufbebaut werden kann.

 
 

Eine gemeinsame Überzeugung

 
"
Wir sind überzeugt, dass die zentrale Herausforderung,
vor der wir heute stehen, darin besteht,
sicherzustellen, dass die Globalisierung
zu einer positiven Kraft für alle Menschen der  Welt  wird."

 
 

Einige Daten

 

Zu den vordringlichsten Problemen unserer Zeit gehören die Fragen,
 
wie
Milliarden Menschen aus bitterster Armut befreit,
wie
die Friedenseinsätze der Vereinten Nationen verbessert und

wie
globale Umweltprobleme wirksamer angegangen werden können.
Einige ünterstützende Organisationen

Global Marshall Plan Organisationen der ersten Stunde


Zitate des Kapitels

 

biblische Zitate

ökumenische Zitate

9. Kapitel

andere Religionen

Reflexionen

Audio-,  Videothek, Dokumente

Josef Riegler
Ökosoziale Steuern als ökosoziales Steuerinstrument

Die UN-Millenniumsziele
oekoforum
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Über eine Milliarde Menschen in extremer Armut ( jeder fünfte Mensch hat weniger als 1 $ pro Tag für seinen Lebensunterhalt zur Verfügung.


 
Mehr als 700 Millionen Menschen hungern und sind unterernährt.


 
Mehr als 115 Millionen Kinder im Volksschulalter haben keine Möglichkeit zur Bildung.


 
Über eine Milliarde Menschen ist der Zugang zu sauberem Trinkwasser verwehrt, mehr als zwei Milliarden leben ohne sanitäre Anlagen.


 
All diese Menschen haben kaum Chancen, sich an gesellschaftlichen, ökonomischen und politischen Prozessen zu beteiligen.

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