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3. Europäische Versammlung  
Sibiu 2007
swortkl
Sozialwort
der christlichen Kirchen
Österreich 2003
Charta_oekumenika_80
Charta Oekumenika Strassburg 2001
graz
Base_Logo_70
1. Europäische Versammlung Basel 1989
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2. Europäische Versammlung
Graz 1997

Ökumenische Zitate

 
5. Kapitel: Die Familie, Lebenszelle der Gesellschaft

Sozialwort des ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich 2003


 

Menschsein ist Leben in Beziehung


(67) Von der Empfängnis an ist menschliches Leben geprägt durch Beziehung. In Sicherheit bietenden Beziehungen kann das Kind den anderen und die Welt so kennen lernen, dass es sich zu einer eigenständigen, sozial kompetenten und verantwortlichen Persönlichkeit entwickelt und seine Identität findet. Die Sehnsucht nach gelingenden Beziehungen bleibt für das weitere Leben bestimmend.

Lernort Familie

 
(70) Die für jeden Menschen entscheidenden Erfahrungen von Liebe und Angenommen- Sein, von Vertrauen, Verlässlichkeit und Sicherheit werden vor allem in der Familie grundgelegt. Familien sind der Ort der Geborgenheit. Doch auch negative Grunderfahrungen können in der Familie gemacht werden: Brüchigkeit der Beziehungen, Zurückweisung und Enttäuschung, Erfahrung physischer und psychischer Gewalt können für das Leben prägend werden und nach der Tragfähigkeit von Beziehungen fragen lassen.

 

Leitbild für Ehe und Familie

(73) Die monogame Ehe, in der Mutter und Vater den ihnen anvertrauten Kindern ein Wachsen und Reifen in einem geschützten Lebensraum ermöglichen, ist Leitbild der christlichen Familie.

 
 

Beziehungsfähigkeit und Engagement


 
(76)  Es bedarf der besonderen Aufmerksamkeit der Gesellschaft, ein Klima der Beziehungs- und Bindungsfähigkeit
zu erhalten und damit sozialen Zusammenhalt zu fördern und zu sichern.

 
Arbeit weltweit - Kinderarbeit
 

(173)  Viele Menschen in den Entwicklungsländern arbeiten in der Landwirtschaft und im Bergbau für die Konsumgesellschaft der reichen Länder. Dabei werden auch Kinder eingesetzt, die ihre Gesundheit schädigen, vom Schulbesuch abgehalten werden und jede Chance auf eine bessere Zukunft verlieren. Kinderarbeit schädigt auch die Gesellschaft, der die für ihre Entwicklung notwendigen, gut ausgebildeten zukünftigen Arbeitskräfte fehlen.
Das weltweit gültige Verbot der Kinderarbeit ist schwer durchsetzbar, wenn Eltern ihre Kinder mit ihrer Arbeit nicht ernähren können.

Andere christliche

Stellungnahmen

Netzwerk Ökumene: konfessions- verbindende Paare und Familien in Deutschland
 
 
 
 
EKD - Evangelische Kirche in Deutschland:
Leben mit Demenz. Beiträge aus medizinisch- pflegerischer, theologischer und lebenspraktischer Sicht, EKD-Texte 98, 2008
 
EKD - Evangelische Kirche in Deutschland:
Familienförderung im kirchlichen Arbeitsrecht. EKD-Texte 92, 2007
 
Konferenz Europäischer Kirchen   und Rat der Europäischen Bischofs- konferenzen:
Gewalt gegen Frauen
Quelle:
CCEE
(2001)
 
 
Rat der EKD:
"Der menschliche Embryo ist keine bloße Biomasse"
2001
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Zitate aus dem SK

biblische Zitate

5. Kapitel

Reflexionen

andere Religionen

Initiativen

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