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3. Europäische Versammlung  
Sibiu 2007
swortkl
Sozialwort
der christlichen Kirchen
Österreich 2003
Charta_oekumenika_80
Charta Oekumenika Strassburg 2001
graz
Base_Logo_70
1. Europäische Versammlung Basel 1989
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2. Europäische Versammlung
Graz 1997

Ökumenische Zitate

 
4. Kapitel: Prinzipien christlicher Ethik

Sozialwort des ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich 2003


 

Recht auf Beteiligung
(19) In der Diskussion über die soziale Dimension des Bildungswesens werden vor allem die Bedeutung eines uneingeschränkten Zugangs zu Bildung als ein Grundrecht, und die besondere Förderung benachteiligter oder unterrepräsentierter Gruppen betont. Die Erziehung zu Toleranz, Achtung anderer und Solidarität sowohl im nationalen wie im globalen Zusammenhang werden dabei hervorgehoben.
WIRTSCHAFTEN IM DIENSTE DER MENSCHEN
 
 
(160) Was heute erwirtschaftet wird, hat viele Quellen: die Güter der Erde, die allen Menschen zur Nutzung anvertraut sind, die Arbeit, die Erfahrung und das erworbene Wissen vieler Generationen, in Betriebsanlagen und Infrastruktur investiertes Kapital, die unbezahlt geleistete Arbeit in den unterschiedlichsten Bereichen, von der Kindererziehung und Pflege bis hinein in die Wissenschaft, und schließlich die aktuell geleistete Erwerbsarbeit.
Diese Zusammenhänge zu sehen ist wichtig, wenn es um das Ziel allen Wirtschaftens und Arbeitens geht: gutes, menschenwürdiges Leben für alle Menschen dieser Erde.

 

WIRTSCHAFT IST MEHR ALS MARKT

 
(190) (…) Soziale Dienste von Wohlfahrtsverbänden oder Kulturinitiativen haben wirtschaftliche Bedeutung. Diese gemeinwohl-orientierten Bereiche der Wirtschaft sind Voraussetzung für das Funktionieren der formellen Wirtschaft. Sie machen ein &dbquo;Leben in Würde“ und eine gute Versorgung für alle erst möglich.


 
Markt und sozialer Ausgleich
 
(191) (…) Aufgabe der Politik ist es, durch Bereitstellung einer allen zugänglichen Infrastruktur, durch eine ausgleichende Steuer- und Sozialpolitik, durch rechtliche Regelung von Arbeit und Wirtschaft dafür zu sorgen, dass alle Menschen einen gerechten Anteil an den gemeinsam erwirtschafteten Gütern und Leistungen erhalten und menschenwürdig leben können.
seiner Beziehungen, wodurch ein individualistisch, dualistisch oder autonomistisch enggeführtes Menschenbild überwunden wird.

 
Solidaritaet
 
(212) Sozialstaat und Freiheit, Solidarität und Individualität schließen einander nicht aus, sondern bedingen und ergänzen einander.

 
Allgemeine Bestimmung der Güter
 
(221) Der Zugang zu sozialen Dienstleistungen in hoher Qualität muss für alle, unabhängig von Einkommen und Herkunft, gesichert werden. Öffentliche Güter beziehen ihre Legitimität und gesellschaftliche Anerkennung daraus, dass sie, von allen finanziert, auch allen in gleichem Maße zugänglich sind. Sie sind die politische Konkretisierung sozialer Rechte, wie des Rechtes auf soziale Sicherheit, Gesundheit, Bildung, Wohnen und Arbeit.
Öffentliche Güter und Dienstleistungen sind Ausdruck institutionalisierter Solidarität.

 
Kirchen in der Einen Welt
(272) (…)  Die notwendige Grundlage für weltweite Gerechtigkeit bildet eine aufeinander abgestimmte Handels- Finanz- und Sozialpolitik, welche einer nachhaltigen Entwicklung und der Beseitigung von Armut den Vorrang einräumt.

 
Intensives Engagement
 
(291) (…) Es sind daher Konzepte und konkrete Maßnahmen in Richtung einer Wirtschaftsweise notwendig, die sicherstellt, dass die grundlegenden
Bedürfnisse aller befriedigt werden können. Für die wohlhabenderen Menschen und Länder wird die Frage lauten müssen: Wieviel ist genug? Wie erzeugen wir das, was wir benötigen, möglichst umwelt- und ressourcenschonend?

Andere christliche

Stellungnahmen

CEC Kommission der Kirchen für Migranten in Europa
(englisch)
 
CEC Migration 2010
(englisch)
 
Ökumenisches Netz:  Migration
(Deutschland)
 
CEC KKME-Dossier:
MIRACLE. Modelle der Integration durch
Religion, Motivation, interkulturelles
Lernen und Austausch
Empfehlungen zur aktiven Teilhabe von
Migrantinnen und Migranten in Kirchen
(2010, deutsch)
 
Das Verständnis füreinander fördern  
Ökumenischer Text zum Sonntag (Deutschland, 02.03.2010)
 
Break Down the Walls - End Racism and Racial Discrimination Botschaft der ökumenichen  Konferenz gegen Rassismus in Holland  (17. Juni 2009)
 
&dbquo;... denn ihr seid selbst Fremde gewesen“ - Vielfalt anerkennen und gestalten.
(EKD-Texte 108, 2009)

 
CEC: Churches called to stand in solidarity with the Roma minority in Europe  
(2009, PDF-Datei)

Zitate aus dem SK

 

biblische Zitate

4. Kapitel

Reflexionen

andere Religionen

Initiativen

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Darfur, Flüchtlingslager
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