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3. Europäische Versammlung  
Sibiu 2007
swortkl
Sozialwort
der christlichen Kirchen
Österreich 2003
Charta_oekumenika_80
Charta Oekumenika Strassburg 2001
graz
Base_Logo_70
1. Europäische Versammlung Basel 1989
Logo_SibiuEOEV3_th
2. Europäische Versammlung
Graz 1997

Ökumenische Zitate

 
3. Kapitel: Die menschliche Person und ihre Rechte

Sozialwort des ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich 2003


 

Menschenwürdiges Leben für alle

 
(
7) Im Zentrum dieses kirchlichen Engagements steht der Einsatz für ein menschenwürdiges Leben für alle.

Mensch, Abbild Gottes

(7) (…)Die Würde des Menschen gründet nach christlichem Glauben in der Gottebenbildlichkeit: Wie in der christlichen Tradition der trinitarische Gott selbst als Beziehungsgeschehen von Vater, Sohn und Heiligem Geist gedeutet wird, so wird auch Menschsein grundlegend als Bezogensein verstanden. Somit gründet das Engagement der Kirchen für die soziale Wirklichkeit im Glauben an diesen Gott. Der Maßstab für die Bewertung der sozialen Realität ist daher die Würde des Menschen in der Vielfalt seiner Beziehungen, wodurch ein individualistisch, dualistisch oder autonomistisch enggeführtes Menschenbild überwunden
wird.

 
Persönliche Einstellungen

(75) (…)
Nur in einer Gesellschaft, in der menschliche Verbundenheit und Freundschaft gepflegt werden, werden sich Menschen füreinander einsetzen, wird ein Klima der Solidarität entstehen, in dem auch Kranke und Behinderte Hilfe und Pflege, Obdachlose und Suchtkranke Unterstützung, Gefangene und Haftentlassene Begleiter auf dem Weg zurück in die Gesellschaft finden können.

 
Zusammenleben

(100) Der soziale Zusammenhalt ist engagierten Mitgliedern der Kirchengemeinden ein wichtiges Anliegen. So ist das kirchliche Leben eng verwoben mit dem übrigen Vereinsleben.
Auch dort, wo Pfarrstellen nicht mehr besetzt sind, entwickelt sich oft ein besonders intensives Gemeindeleben als Ausdruck gemeinschaftlicher Verantwortung der Christinnen und Christen.

 
Würde

(176) Jeder Mensch hat Würde - unabhängig von Erwerbsarbeit und Leistung. Darum bedarf es einer gerechten Verteilung von gesellschaftlicher Arbeit und gesellschaftlichem Einkommen.
Arbeiten zum Erhalt der Schöpfung, pflegende, vorsorgende, regenerierende Tätigkeiten sind unverzichtbar und demgemäß zu bewerten und existentiell abzusichern.

 
 
 

Charta Oekumenika, Strassburg 2001


 
Würde der menschlichen Person

 
Auf unserem europäischen Kontinent zwischen Atlantik und Ural, zwischen Nordkap und Mittelmeer, der heute mehr denn je durch eine plurale Kultur geprägt wird, wollen wir mit dem Evangelium für die Würde der menschlichen Person als Gottes Ebenbild eintreten und als Kirchen gemeinsam dazu beitragen, Völker und Kulturen zu versöhnen.
In diesem Sinn nehmen wir diese Charta als gemeinsame Verpflichtung zum Dialog und zur Zusammenarbeit an.

Andere christliche

Stellungnahmen


Commissione Bioetica della Chiesa Valdese
(ab 2000)
 
 
LWB- Lutherischer Weltbund:
Herausforungen und Hindernisse  für Geschlechtergerechtigkeit (Genf, 04.10.2010)
 
Schweizerischer Evangelischer Kirchenbund:
Perspektiven am Lebensende.Suizidhilfe im Fokus von Recht, Ethik und Seelsorge. Dokumentation des SEK-Kolloquiums vom 19. November 2009
 
EKD -  Evangelische Kirche in Deutschland:
Wenn Menschen sterben wollen - Eine Orientierungshilfe zum Problem der ärztlichen Beihilfe zur Selbsttötung. EKD-Texte 97, 2008
 
CEC Position Paper: A theological framework for bioethics  (englisch)
2003
 
EKD und Evangelischer Entwicklungsdienst :
&dbquo;Gentechnik ist kein Heilmittel zur Armutsbekämpfung“
2001
 
 
EKD -  Evangelische Kirche in Deutschland:
Genitalverstümmelung von Mädchen und Frauen-  Eine kirchliche Stellungnahme.  EKD -Texte 65, 1999

Zitate aus dem SK

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