Sozialkompendium.org

>> Inhalt  >> Dialog  >> Praxis

Lorenzetti_Xfan_170
 
ksoeste

Versammlungen
Dokumente

3. Europäische Versammlung  
Sibiu 2007
swortkl
Sozialwort
der christlichen Kirchen
Österreich 2003
Charta_oekumenika_80
Charta Oekumenika Strassburg 2001
graz
Base_Logo_70
1. Europäische Versammlung Basel 1989
9. Vollversammlung des ÖRK , Porto Alegre (Brasilien)


Februar 2007
Logo_SibiuEOEV3_th
2. Europäische Versammlung
Graz 1997

Ökumenische Zitate

 
11. Kapitel: Die Förderung des Friedens

Botschaft der 9. Vollversammlung des ÖRK, Porto Alegre, 23.02.2006


 

Wir danken dir für deinen Segen und die Zeichen der Hoffnung, die schon jetzt in der Welt gegenwärtig sind:
in Menschen aller Altersgruppen und in denen, die uns im Glauben vorangegangen sind;
in Bewegungen, die sich für die Überwindung von Gewalt in all ihren Ausdrucksformen einsetzen, nicht nur für ein Jahrzehnt, sondern für immer;
in dem tiefen und offenen Dialog, der in unseren Kirchen und mit Menschen anderen Glaubens eingesetzt hat
in dem Bemühen, einander zu verstehen und zu respektieren;
in all jenen, die sich gemeinsam – in aussergewöhnlichen Situationen oder im Alltag – für Gerechtigkeit und Frieden einsetzen.
Wir danken dir für die gute Nachricht Jesu Christi und die Zusicherung der Auferstehung.
In deiner Gnade, Gott, verwandle die Welt.


 
 

Sozialwort des ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich 2003


 

.
Frieden schaffen und sichern
 
(243)  Während für die einen nur die Option der Gewaltfreiheit durch das Evangelium legitimiert ist oder wenigstens die konsequenteste Umsetzung der Botschaft Jesu darstellt, gehen andere von Recht und Pflicht zu Notwehr und Nothilfe auch unter Einsatz verhältnismä¾iger Gegengewalt als letztem Mittel aus. Sie sehen dies nicht als Widerspruch zum Evangelium, sondern als Erfüllung des Gebotes der Nächstenliebe.
 
Präventiv handeln
(248) Wo Gewalt auf schlechten sozialen und wirtschaftlichen Verhältnissen beruht, ist sie nur durch umfassende  gesellschaftliche Entwicklung zu beseitigen.
 
 
(249) Christliches Sprechen über den Frieden und jedes Handeln der christlichen Kirchen wird vorrangig die Frage nach den Auswirkungen solcher Maßnahmen auf die benachteiligten und die schwächsten Gruppen der Gesellschaft stellen. In vielen Teilen der Welt sind dies Fremde, Flüchtlinge, Migranten und ethnische Minderheiten, sehr oft Frauen, Kinder und alte Menschen.
Hier öffnet sich ein weiter Bereich persönlichen und gemeinschaftlichen Engagements von Christinnen und Christen.

Charta Oekumenika, Strassburg 2001


 

Wir verpflichten uns,

jeder Form von Nationalismus entgegenzutreten, die zur Unterdrückung anderer Völker und nationaler Minderheiten führt und uns für gewaltfreie Lösungen einzusetzen;
 
die Stellung und Gleichberechtigung der Frauen in allen Lebensbereichen zu stärken sowie die gerechte Gemeinschaft von Frauen und Männern in Kirche und Gesellschaft zu fördern.

 
Wir verpflichten uns

allen Formen von Antisemitismus und Antijudaismus in Kirche und Gesellschaft entgegenzutreten;
auf allen Ebenen den Dialog mit unseren jüdischen Geschwistern zu suchen und zu intensivieren.

 
Wir verpflichten uns,

   
  den Muslimen mit  Wertschätzung zu begegnen;
     bei gemeinsamen Anliegen mit Muslimen zusammenzuarbeiten.

 
Wir verpflichten uns,

die Religions- und Gewissensfreiheit von Menschen und Gemeinschaften anzuerkennen und dafür einzutreten,  
 
dass sie individuell und gemeinschaftlich, privat und öffentlich ihre Religion der Weltanschauung im Rahmen des geltenden Rechtes praktizieren dürfen;
 
für das Gespräch mit allen Menschen guten Willens offen zu sein, gemeinsame Anliegen mit ihnen zu verfolgen und ihnen den christlichen Glauben zu bezeugen.

Andere christliche

Stellungnahmen


Ökumenische Friedensdekade
(Deutschland

Dokument der Europäischen Ökumenische Versammlung
 "Frieden in Gerechtigkeit"
(Basel, 1989)
 
"Das Friedensengagement der Täufer und die Dekade zur Überwindung  von Gewalt"
Quelle: Reformierte Kirchen Bern-Jura -Solothurn (CH)
 
Michel Sabbah,
Lateinischer Patriach Jerusalems:
"Christen sollen ihre Stimme für Versöhnung erheben"
(Quelle:
ORF - Religionen, Audio- Datei)
lederach
quaeker
Religiöse Gesellschaft der Freunde, (Quäker)
>>
 internationale Linksammlung
OeRK_Portoalegre06_80
liberia

Zitate aus dem SK

biblische Zitate

11. Kapitel

Reflexionen

andere Religionen

Initiativen

ecuacopr
Ökumenisches Begleitprogramm in Palästina und Israel (EAPPI)