Sozialkompendium.org

>> Inhalt  >> Dialog  >> Praxis

Lorenzetti_Xfan_170
 
 
 
hinauf
 
ksoeste

Die katholische Soziallehre
Eine Einführung

5_Gesellschaftliche Verantwortung der Kirche(n):  
Sozialpraxis in fünf Punkten


1.  Die Soziallehre buchstabiert die gesellschaftliche Dimension des christlichen Glaubens aus:

Der Plan Gottes mit der Menschheit


Gott, der die Liebe ist, ruft zu einem Leben in Fülle für alle.
Deshalb bedarf es besonderer Aufmerksamkeit für Ausgegrenzte (Frauen und Kinder, Schwache und Benachteiligte.., alle sollen teilhaben...)

 

Der Mensch in der Schöpfung


Das Leben als
Gabe
(Geschenk/Dankbarkeit/Eucharistie) und
Aufgabe
(Verantwortung/Engagement/Diakonie)

 
Die Verbreitung der katholischen Soziallehre ist

"eine echte pastorale Priorität"
und
"Bestandteil der Aufgabe der Evangelisierung der Kirche"

(Johannes Paul II.: Novo Millennio Ineunte; SozialKompendium 3; Johannes Paul II.: Ecclesia in America, 44.)
plang

2.  Die Soziallehre schärft den Blick für gesellschaftliche Probleme und gibt Orientierung zur Gestaltung der Gesellschaft - vor allem durch ihre

Prinzipien und Leitideen

.

3.  Die Soziallehre bezieht sich auf die verschiedenen Lebensbereiche, die in ihren Zusammenhängen zu sehen sind
 

Gemäß dem Ökumenischen Sozialwort der Kirchen in Österreich (20013) sind diese Bereiche die folgenden:


4. Die Sozialpraxis zur Umsetzung der Anliegen der Soziallehre braucht eine Vielfalt sozialer Initiativen und Einrichtungen.
 

Entscheidungen zum Einsatz der Ressourcen und Talente:


5. Soziallehre und Sozialpraxis der Kirche(n) in pluralen Gesellschaften müssen in gemeinsamer gesellschaftlicher Verantwortung wahrgenommen werden:

Ökumene und interreligiöser Dialog:

- eine neue Weise des Christseins:
- in der eigenen Kirche und auch
- in Gemeinschaft mit anderen Kirchen und Religionen!
KB_1703
hinauf
moodle_sk90