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Die katholische  Soziallehre


Eine Einführung

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Benedikt XVI.
(2005- 28.2.2013)

 
 
 
 
 
 
 
Johannes Paul II.
 
(1978- 2005)

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Paul VI.
 
(1963- 1978)

 
 
Johannes XXIII.

 
(1958- 1963)

Pius XII.
"Friede, das Werk der Gerechtigkeit"
(1939- 1958
)

Pius XI.
 
(1922- 1939)

Benedikt XV.
(1914- 1922)

Pius X.
(1903- 1914)

 
 
Leo XIII.
(1878-1903)
Joh. Paul I.
(1978)
Golfkriege
1980-2003
Fall des Eisernen Vorhanges und der Berliner Mauer
1989
Vietnam-Krieg
1960/65-1975
Kuba-Krise
1962
Menschenrechtser- klärung 1948
Hiroshima, Nagasaki 1945
2. Weltkrieg
(1939-1945)

Holokaust

1. Weltkrieg
(1914-1918)
2. Industrielle Revolution
(ab ca. 1870)

2_Kleine Zeitlinie der päpstlichen Sozialrundschreiben und anderer Dokumente


 
Franziskus
(ab 13.3.2013
)
Wirtschaftskrise
 
ab 2007

2013


Apostolisches Schreiben Evangelii Gaudium (die Freude des Evangeliums) 24.11.2013


 

50 Jahre seit Pacem in Terris
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2009


Benedikt XVI. Caritas in Veritate
(Die Liebe in der Wahrheit)

Der Titel, den Benedikt XVI. für seine erste Enzyklika wählte,  ist ein Zitat aus dem 1. Johannesbrief (1 Joh 4,16).  Der Papst  weist  auf die grundsätzlichen Aufgaben von Kirche - "Gemeinschaft der Liebe" - und ChristInnen.  Die Enzyklika beleuchtet das Thema Liebe aus theologisch-philosophischerr und praktischer  Perspektive.
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2007

Benedikt XVI. Spe Salvi
(Auf Hoffnung hin)

Tun als Lernort der Hoffnung (35-40)
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2005

Benedikt XVI. Deus Caritas est
(Gott ist die Liebe)

(
Auszüge
aus der Enzyklika: Das Liebestun als Auftrag der Kirche, 20-39)
 
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2004


Päpstlicher Rat Iustitia et Pax Sozialkompendium der katholischen Kirche

Das Sozialkompendium ist ein wichtiges Vermächtnis Johannes Pauls II. und bietet die erste, autorisierte Zusammenschau der katholischen Soziallehre. Es soll das soziale Engagement der Christen und Christinnen bestärken.
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2004


Päpstlicher Rat der Seelsorge für die Migranten und Menschen unterwegs
Instruktion "Erga migrantes caritas Christi" (Die Liebe Christi zu den Migranten).
Das wichtigste aktuelle Dokument der KSL über Migration, MigrantInnen und soziale Integration. Die Instruktion ist infloge eines jahrelangen Austauschprozesses des Päpstlichen Rates mit katholischen  Basisorganisationen entstanden, die mit MigrantInnen zusammenarbeiten.
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1991


Johannes Paul II.
Centesimus Annus

Der Papst reflektiert über die Umbrüche des Jahres 1989 und sieht die  Anliegen Von Rerum Novarum bestätigt.

Markt und Staat müssen der Universale Bestimmung der Güter und  dem Aufbau einer wahren Kultur dienen. Die  Armut muss bekämpft werden.
Ablehnung des Fundamentalismus und des Militarismus.
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1987


Johannes Paul II.
Sollicitudo Rei Socialis

Die Bilanz von 20 Jahren nach Populorum Progressio ist Grund  zu ernster Sorge um die wahre Entwicklung der Menschen.

Der  Weltfriede und  die Erhaltung der Umwelt werden  von "Strukturen der Sünde" bedroht.
Notwendigkeit einer Umkehr zur Solidarität.
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1981


Johannes Paul II.
Laborem Exercens

Der Papst sieht die menschliche Arbeit als Teilnahme am Gottes  Schöpfungwerk, daher ihre Bedeutung.

Er proklamiert erneut die Würde des Menschen.
Vorrang der Arbeit vor dem Kapital
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1975


Paul VI.
Evangelii Nuntiandi

Mit der Verkündigung des Evangeliums dient die Kirche der ganzheitlichen Befreihung des Menschen.

Dem Geist des Evangeliums entspricht ein gewaltfreier Weg.
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1971


Römische Bischofssynode
De Justitia in mundo

Die christliche Botschaft von Liebe und Gerechtigkeit zielt auf

die Befreihung der Menschen  von Sünde und Unterdrückung ab.
Die Kirche muß durch gelebte Gerechtigkeit Zeugnis dafür ablegen.
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1971


Paul VI.
Octogesima Adveniens

Alle Menschen sind eingeladen, an der Verwirklichung einer weltweiten Gerechtigkeit mitzuarbeiten.

Betonung zunehmender gesellschaftliche Verflechtungen
Plädoyer für den Ausbau von Mitbestimmung
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1967


Paul VI.
Populorum Progressio

Ziel solidarischer Entwicklung der Völker ist die ganzheitliche Entfaltung aller Menschen.

Dazu sind Veränderungen der politischen und wirtschaftlichen Strukturen zugunsten der Entwicklungsländer erforderlich
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1965
 

II. Vatikanisches Konzil
Konstitution Gaudium et Spes

Die Kirche sieht die Welt im Lichte des Glaubens:

- Stellungnahme für die Würde der menschlichen Person,
- Akzeptanz der  Dynamik und Eigengesetzlichkeit von Kultur, Wirtschaft und Politik
- Ja zur Verantwortung der Laien.
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1963


Johannes XXIII.
Pacem in Terris

De "Zeichen der Zeit" sollen gedeutet werden.

Die Menschenrechte sind die Grundlage für den Frieden auf  Erden.
Eine weltweite Autorität ist notwendig, um gerechte Lebensbedingungen für alle zu schaffen.
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1961


Johannes XXIII.
Mater et Magistra

Bewertung der Demokratie und des Pluralismus.

Die ChristInnenen tragen ihre  Eigenverantwortung für ihr politisches Handeln
Sie werden zur Zusammenarbeit mit Menschen verschiedener Ideologien ermutigt.
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1931


Pius XI.  
Quadragesimo Anno

Auf der Suche nach einer gerechten Gesellschaftsordnung werden Auswüchse des Kapitalismus und Kommunismus abgelehnt.

Aufruf zur Zusammenarbeit der sozialen Stände als Alternative zu dem Klassenkampf.
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1914
 

Benedikt XV.  Apostolisches Schreiben "Allorché fummo chiamati" (Als wir berufen wurden)
Fest entschlossen und vergeblich rief der Papst am 28. Juli 1915, d.h. zu Beginn des Ersten Weltkrieges,  die Regierenden und die Bevölkerungen der kriegführenden Länder   zum
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1891


Leo XIII.
Rerum Novarum

In diesem Sozialrundschreiben wurde zum erstenmal auf die  Arbeiterfrageeingegangen. Leo XIII. suchte nach Lösungen und machte Prinzipien der Soziallehre der Kirche deutlich:

- Allgemeinen Bestimmung der Güter,
- Arbeiterrechte ( auf gerechte Löhne, auf eigene Vereinigungen),
- Pflicht des Staates,  zugunsten der Schwächeren zu handeln.

2015


Enzyklika Laudato sì
Über die Sorge um das gemeinsame Haus

(24. Mai. 2015)
2014
100 Jahre seit dem Ausbruch des 1. Weltkrieges
 
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