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Viertes Kapitel: Die Prinzipien der Soziallehre der Kirche (5)

ksoeste

Das 2. Vatikanische Konzil:


Dogmatische Konstitution
über die Kirche
"Gaudium et spes"
 
 
 

Stimme der Päpste


 
Die wichtigsten Sozialenzykliken
hier
 
Volltext des Sozialkompendiums

 

Institutionen
der katholischen Kirche


 
Päpstlister Rat
für die sozialen
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Dokumente


 
Französische Bischöfe
La place du dimanche
(2008-2009)
 
Deutsche Bischofskonferenz
Gesellschaftliche Grundwerte und menschliches Glück

(1976)

DIE GRUNDWERTE DES GESELLSCHAFTLICHEN LEBENS

(Zusammenfassung)


 

Wahrheit, Freiheit, Gerechtigkeit und Liebe
sind menschliche und soziale
Grundwerte
.
Sie sind eng verbunden mit der Würde der Person
und bilden die
Grundlage für die Gestaltung
 
eines guten menschlichen Zusammenlebens.


 

Wahrheit


 

Nach der Wahrheit zu streben, sie zu achten
und verantwortungsvoll zu bezeugen
ist jedem Menschen  aufgetragen.
 
Die Würde des Menschen erfordert deshalb
die Gestaltung des Zusammenlebens
auf der Grundlage der Wahrheit.


 

Freiheit


 

Jeder Mensch hat das Recht,
als freies, verantwortliches Wesen anerkannt zu werden,
weil er/sie nach dem Bilde Gottes geschaffen ist.
 
Freiheit bedeutet, eigene Vorstellungen
im religiösen, kulturellen und politischen Bereich zu entwickeln
und die eigene Meinung zu äußern,
über das eigene Leben zu entscheiden
und Initiativen wirtschaftlicher, sozialer und politischer Art zu ergreifen.
 
Freiheit bedarf einer Rechtsordnung,
um sich in Ausrichtung auf das Gemeinwohl und
in Verantwortung zu vollziehen.


 

Gerechtigkeit  


 

Gerechtigkeit
 ist  der beständige, feste Wille,
Gott und dem Nächsten das zu geben, was ihnen gebührt.
Gerechtigkeit achtet Würde und Rechte der Person
entgegen einer einseitigen Bewertung
nach Kosten oder Nützlichkeit.
 
Um Strukturen sozialer Gerechtigkeit zu schaffen,
verlangen die sozialen, politischen und ökonomischen Probleme
nach weltweiten Lösungen.


Der Weg der Liebe


 
Die Liebe ist das oberste Kriterium der Sozialethik.
Die Liebe setzt die Gerechtigkeit voraus und erfüllt sie.
 
Liebe äußert sich in Barmherzigkeit
gegenüber der konkreten Not des Nächsten.
 
Liebe erfordert in gleicher Weise das Engagement,
die Gesellschaft so zu organisieren und zu strukturieren,
dass der Nächste nicht im Elend leben muss.

Liebe wird so zu einer
sozialen und politischen Liebe
.  
als Antwort auf die weltweite soziale Frage.
manow

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