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zum 5. Kapitel: Die Familie, Lebenszelle der Gesellschaft

Fragmento
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&dbquo;Wiederholt hebt die Heilige Schrift die zentrale Bedeutung der Familie für die Person und für die Gesellschaft hervor:
‚Es ist nicht gut, dass der Mensch allein bleibt’ (Gen 2,18).
Schon in den Texten, die von der Erschaffung des Menschen erzählen (vgl. Gen 1,26-28; 2,7-24), wird deutlich, dass das Paar – im Plan Gottes – ‚die erste Form personaler Gemeinschaft’ ist.
Eva wird dem Adam ähnlich geschaffen als die, die ihndurch ihr Anderssein ergänzt (vgl. Gen 2,18), um mit ihm ‚ein Fleisch’ zu werden (Gen 2,24; vgl. Mt 19,5-6).
Gleichzeitig werden beide in die Aufgabe der Fortpflanzung eingebunden, die sie zu Mitarbeitern des Schöpfers macht: ‚Seid fruchtbar, und vermehrt euch, bevölkert die Erde’ (Gen 1,28).

 

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&dbquo;In der Familie erfährt man die Liebe und Treue des Herrn sowie die Notwendigkeit, ihr zu entsprechen (vgl. Ex 12,25-27; 8,14-15; Dtn 6,20-25; 13,7-11; 1Sam 3,13); die Kinder lernen die ersten und entscheidenden Lektionen der praktischen Weisheit, die Grundlage der Tugenden ist (vgl. Spr 1,8-9; 4,1-4; 6,20-21; Sir 3,1-16; 7,27-28). Deshalb macht sich der Herr zum Garanten der ehelichen Liebe und Treue (vgl. Mal 2,14-15).
 
Jesus wurde in eine konkrete Familie hineingeboren, hat in ihr gelebt und sie dadurch in ihren Grundzügen bejaht, und er hat der Einrichtung der Ehe eine herausragende Würde verliehen, als er sie zum Sakrament des Neuen Bundes machte (vgl. Mt 19,3-9).
Padrehija

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