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           Bibel

 

zum 4. Kapitel: Die Prinzipien der Soziallehre der Kirche

Fragmento
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193


&dbquo;Die Solidarität nimmt den Rang einer grundlegenden sozialen Tugend ein, weil sie im Raum der Gerechtigkeit angesiedelt ist, der Tugend schlechthin, was die Ausrichtung auf das Gemeinwohl betrifft, und im ‚Einsatz für das Wohl des Nächsten zusammen mit der
Bereitschaft, sich im Sinne des Evangeliums für den andern zu ‚verlieren’, anstatt ihn auszubeuten, und ihm zu ‚dienen’, anstatt ihn um des eigenen Vorteils willen zu unterdrücken (vgl. Mt 10,40-42; 20,25; Mk 10,42-45; Lk 22, 25- 27)’
.“
 

196


&dbquo;Der absolute Gipfel des hier entworfenen Panoramas ist das Leben Jesu von Nazareth, des neuen Menschen, der bis zum ‚Tod am Kreuz’ (Phil 2,8) mit der Menschheit solidarisch war.“
(vgl. auch Joh 3,16)

 

203


&dbquo;Neben den Weg der Gerechtigkeit nämlich stellt die Soziallehre den der Solidarität als des bevorzugten Wegs zum Frieden. Wenn der Friede die Frucht der Gerechtigkeit ist, dann könnte man heute‚ mit derselben Genauigkeit und der gleichen Kraft biblischer Inspiration
(vgl. Jes 32,17; Jak 3,18) sagen: Opus solidaritatis pax – Friede, die Frucht der Solidarität’.“

 

204


&dbquo;Die Liebe, die oft auf den Bereich naher Beziehungen oder auf die
bloß subjektiven Aspekte des Handelns für den andern beschränkt wird, muss in ihrer ursprünglichen Bedeutung als oberstes und allgemeingültiges Kriterium der gesamten sozialen Ethik wiederentdeckt werden. Von allen Wegen, auch jenen die gesucht und gegangen werden, um den immer neuen Formen der aktuellen sozialen Frage zu begegnen, ist der ene Weg, ‚der alles übersteigt’
(1 Kor 12,31), der Weg der Liebe.“

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