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           Bibel

 

zum 6. Kapitel: Die menschliche Arbeit

Fragmento
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255


Aufgabe, die Erde zu bebauen und zu hüten

 
Gen 2,5:
Gott, der Herr, nahm also den Menschen und setzte ihn in den Garten von Eden, damit er ihn bebaue und hüte.
 
Ps 8,5:
Was ist der Mensch, dass du an ihn denkst, des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst? Du hast ihn nur wenig geringer gemacht als Gott, hast ihn mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt. Du hast ihn als Herrscher eingesetzt über das Werk deiner Hände, hast ihm alles zu Füßen gelegt.

 

257


Arbeit – Quelle des Reichtums

 
Spr 10,4.16: Lässige Hand bringt Armut, fleißige Hand macht reich.
 
Spr 10,16: Besser wenig in Gottesfurcht als reiche Schätze und keine Ruhe.

258


Sabbat – gegen Versklavung durch Arbeit

 
Hebr 4,9-10: Also ist dem Volk Gottes eine Sabbatruhe vorbehalten. Denn wer in das Land seiner Ruhe gekommen ist, der ruht auch selbst von seinen Werken aus, wie Gott von den seinigen.
Ex 23,10-11: Sechs Jahre kannst du in deinem Land säen und die Ernte einbringen; im siebten sollst du es brach liegen lassen und nicht bestellen. Die Armen in deinem Volk sollen davon essen, den Rest mögen die Tiere des Feldes fressen. Das gleiche sollst du mit deinem Weinberg und deinen Ölbäumen tun.

 

259


Jesus als Mann der Arbeit

 
Joh 5,17:
Mein Vater ist noch immer am Werk, und auch ich bin am
Werk.
Lk 10,7:
Wer arbeitet, hat ein Recht auf seinen Lohn.

 

260


Arbeit und Sinn des Lebens


Mk 8,36:
Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sein Leben einbüßt?
 
Mt 6,25:
Deswegen sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben und darum, dass ihr etwas zu essen habt, noch um euren Leib und darum, dass ihr etwas anzuziehen habt. Ist nicht das Leben wichtiger als die Nahrung und der Leib wichtiger als die Kleidung?

261


Jesus – die Erfüllung des Sabbatgebots

 
Mk 2,27:
Der Sabbat ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Sabbat.

 

262


Hoffnung auf die neue Schöpfung

 
Rom 8,20:
Die Schöpfung ist der Vergänglichkeit unterworfen.

 

264


Pflicht zur Arbeit – Recht auf Lohn

 
2 Thess 3,11-13:
Wir hören aber, dass einige von euch ein unordentliches Leben führen und alles mögliche treiben, nur nicht arbeiten. Wir ermahnen sie und gebieten ihnen im Namen Jesu Christi, des Herrn, in Ruhe ihrer Arbeit
nachzugehen und ihr selbstverdientes Brot zu essen. Ihr aber, Brüder, werdet nicht müde, Gutes zu tun.
 
1 Thess 4,11-12:
Setzt eure Ehre darein, ruhig zu leben, euch um die eigenen Aufgaben zu kümmern und mit euren Händen zu arbeiten, wie wir euch aufgetragen haben. So sollt ihr vor denen, die nicht zu euch gehören, ein rechtschaffenes Leben führen und auf niemand angewiesen sein.
 
Jak 5,4:
Aber der Lohn der Arbeiter, die eure Felder abgemäht haben, der Lohn, den ihr ihnen vorenthalten habt, schreit zum Himmel; die Klagerufe derer, die eure Ernte eingebracht haben, dringen zu den Ohren des Herrn der himmlischen Heere.

 

265


Arbeit in der Sorge um den Nächsten

Mt 25,35-36:
Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos, und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt, und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank, und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis, und ihr seid zu mir gekommen.
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