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Religionen und 12. Kapitel  -  Die Praxis der Sozialethik

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Die goldene Regel


 
Dies ist die Summe aller Pflichten: Tue keinem anderen das Leid an, was bei Dir selbst Leid verursacht hätte.
Mahabharata, V,1517
( ca. 1700 v. C)

 
Was Dir weh tut, tue keinem anderen an.
Jüdischer Talmud, Shabba
( ca. 1500 v. C.)

 
 
Tut keinem etwas an, was für Euch selbst nicht gut erschienen wäre.
Zoroaster, Shayast-na-shayast, XIII, 29
(zw. 11. u. 10. Jh.  v. C.)

 
 
Füge Deinem Nächsten nicht den Schmerz, der Dich schmerzt.
The Buddha, Udana, v, 18
( ca. 1500 v. C.)

 
Begegne den Menschen mit der gleichen Höflichkeit, mit der du einen teuren Gast empfängst. Was du selbst nicht wünschst, das tue auch anderen nicht an.
Kungfutse ( 551- 479 v. Chr). Lun Yu.  Buch XII, 2, 121

 
 
&dbquo;So, wie wir von ihnen behandelt werden möchten.“
Aristoteles (384-322 v. Chr.) auf die Frage nach dem richtigem Verhalten gegenüber Freunden
 
 
&dbquo;Was dir verhasst ist, das tue
deinem Nächsten nicht. Das ist die ganze Tora, alles andere ist Auslegung. Geh, lerne!“
Hillel Ha-Zaqen; ca. 30 v. Chr.- 9 n. Chr.

 
Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten.
Jesus von Nazareth,  Mat 7, 12

 
Keiner von Euch ist ein Gläubiger, solange er nicht das für seinen Bruder wünscht, was er für sich selbst gewünscht hätte.
Mohammed (ca. 570-632)

 
Bürdet keiner Seele eine Last auf, die ihr selber nicht tragen wollt, und wünscht niemandem, was ihr euch selbst nicht wünscht. Dies ist Mein bester Rat für euch, wolltet ihr ihn doch beherzigen.
Baha'u'llah (1817-1892)

Zitate aus dem SK

 

biblische Zitate

12. Kapitel

Reflexionen

Ökumene

Initiativen

bahai
Baha'i Deutschland
Einheit der Religionen
 
Baha'i Österreich
Interreligiöser Dialog
budd2
Buddhismus Österreich

Die buddhistischen Wege

 
Engagierter Buddhismus
Buddhismus und Ethik

Reichhaltige Sammlung von Vorträgen und Artikeln
hindug
Annie Bessant
The seven principles of man

Quelle: Hinduwebseite
 
Mahatma Gandhi
Communal harmony

Zitate und Auszüge
islam
juda
Ismar Elbogen

Tun und Glauben
Grundlegende Sittlichkeitsanschauungen: "Im Judentum ist die sittliche Forderung ein Grundsätzliches, ein Tragendes der Religion" (vgl. S.13 Bd.1), d.h. was als gut erkannt, was als göttliches Gebot gelehrt wird, soll in die Tat umgesetzt werden."
Quelle: Hagalil
 
Handeln und Vertrauen

"Was heißt Amen?  
"Das hebräische  Wort Amen ist eigentlich ein Kurzwort für "El Melech Ne'eman" - "G'tt ist der wahre König". Indem man mit Amen auf einen Segen antwortet, drückt man aus, dass der Segen wahr ist und dass man auf G'tt vertraut, der den Segen annimmt. Amen ist eine Bestätigung des Vertrauens, dass G'tt über alles wacht".

Quelle:  Mibereshit - Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland
 
Talmud Deutschland

Interreligiöses

 
Union progressiver Juden in Deutschland

Gottesverständnis
"Die Tendenz bei vielen Jüdinnen und Juden, das Judentum vorrangig als einen Lebensstil, weniger als einen Glauben anzusehen, scheint dem Glauben eine geringere Bedeutung beizumessen. Sie spiegelt jedoch die Tatsache wider, dass es vor allem auf die Folgen des Glaubens ankommt, weniger auf ihn selbst. Aus dem Glauben an Gott, wie immer er zum Ausdruck kommt, ergeben sich einige Feststellungen, die für das Judentum ebenso grundlegend sind: dass die Welt ein Ziel hat, dass das Leben einen Sinn hat, dass alle Menschen gleich sind, dass jedes Individuum einzigartig ist und seine Würde geachtet werden muss und dass jeder Mensch eine bestimmte Aufgabe hat. In ähnlicher Weise sind die praktischen Folgen des Gebets so wichtig wie die Tatsache der Beziehung zu Gott. Wenn Juden also zu Gott beten, dient dies nicht nur dazu, Gott zu preisen, sondern auch, sich daran zu erinnern, wie man sich verhalten sollte."
 
Interreligiöse Beziehungen
"
Das progressive Judentum betont  den Wert des Dialogs. Dessen Voraussetzung ist, dass keine der beiden Parteien versucht, die andere zu missionieren und der Austausch lediglich das Ziel hat, Wissen miteinander zu teilen."

 
Jüdische Gemeinde zu Berlin

Die Heinz-Galinski-Stiftung
"Der Zweck der Stiftung ist die Förderung der Religion, der Toleranz, der Bildung und des Völkerverständigungsgedankens."
confucianism
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